Magnus Schwantje Friedenskongress

Magnus Schwantje spricht 1927 auf dem Demokratischen Friedenskongress in Würzburg:

Den meisten Menschen besonders den Fleischessern, fällt es aber schwer, die Tiere unbefangen zu beurteilen, weil sie einsehen, dass sie, wenn sie ihnen die höheren seelischen Eigenschaften, besonders grüße Leidensfähigkeit, zuerkennen müssen, sie nicht in dem Maße ausbeuten dürfen, wie sie es heute tun. Gerade weil der Mensch diurch die Ausbeutung der Tiere großen Nutzen empfängt, verachtet er sie. […] Immer wenn die Menschen ausbeuten wollen, pflegen sie sich Ansichten über diese Menschen zu suggerieren, die ihnen die Ausbeutung erleichtern. Sie reden sich ein, diese anderen Menschen besäßen nicht die feinen seelischen und geistigen Bedürfnisse der höheren Menschenklassen und könnten daher durch die Ausbeutung nur wenig oder garnicht leiden.

Seite 70 in

Rude, Matthias:
Antispeziesismus
Die Befreiung von Mensch u. Tier in d. Tierrechtsbewegung und d.Linken
1. Auflage 2013
204 Seiten, kartoniert
ISBN 3-89657-670-4
10,00 Euro